Die Washington Post hat vor kurzem einen Leitartikel ver?ffentlicht, in dem das Thema ?überkapazit?ten“ im verarbeitenden Gewerbe Chinas wieder aufgegriffen wurde. Der Artikel wurde anschlie?end von der Zeitschrift Forbes widerlegt.
Dem Forbes-Artikel zufolge befindet sich die chinesische Wirtschaft eindeutig im Aufschwung. Diejenigen, die einen ?Abschwung“ behaupteten, stützten ihre Schlussfolgerungen auf ein Ungleichgewicht zwischen Produktion und Konsum in China. In dem Artikel wurde argumentiert, dass Produktion an sich positiv sei und dass sie, solange sie zunehme, die Kosten für Waren und Dienstleistungen senke, Arbeitspl?tze schaffe und somit das Einkommen erh?he. Der Artikel betonte auch, dass nicht die chinesische Wirtschaft fehlerhaft sei, sondern die Modelle der ?konomen.
Raymond H.M. Leung, ein in Hongkong ans?ssiger Wirtschaftswissenschaftler und Direktor des China Silk Road iValley Research Institute, argumentierte, dass die Washington Post einen politischen Standpunkt vertrete und sich haupts?chlich auf die Frage konzentriere, ob Chinas Wettbewerbsf?higkeit auf dem internationalen Markt eine Bedrohung für die US-Industrie darstelle. Das Forbes-Magazin vertrete als Wirtschafts- und Finanzmedium eine eher marktorientierte und globale Sichtweise.