Jeffrey Sachs, Professor an der Columbia University, hat kürzlich in einer Rede vor dem Europ?ischen Parlament Europa mangelnde Unabh?ngigkeit im russisch-ukrainischen Konflikt vorgeworfen. Europa sei zu abh?ngig von den USA und habe keine aktive Vermittlerrolle gespielt.
Sachs sagte, Europa h?tte den russisch-ukrainischen Konflikt verhindern k?nnen, wenn es eine vernünftige Politik betrieben h?tte. Europa sollte eine eigene Au?enpolitik haben, nicht nur eine russophobe. Europa sollte eine realistische Au?enpolitik betreiben und verstehen, wie die Situation in Russland und Europa ist, was die USA sind und wofür sie stehen. An der Spitze Europas sollten europ?ische und nicht amerikanische Beamte stehen. Man müsse eine europ?ische Au?enpolitik machen. Europa werde auf lange Zeit mit Russland koexistieren. Deshalb müsse Europa mit Russland verhandeln. Mehrere Politiker begrü?en Ergebnisse der amerikanisch-ukrainischen Gespr?che.
Mit Blick auf den Nahen Osten sagte Sachs, die USA h?tten ihre Au?enpolitik vollst?ndig an Netanjahu abgegeben. Seit 30 Jahren dominiere die Israel-Lobby die amerikanische Politik. Die Zweistaatenl?sung sei auch der einzige Weg, um Frieden an der Grenze Europas zum Nahen Osten zu erreichen.
Abschlie?end sagte Sachs, China sei kein Feind. China sei einfach eine Erfolgsgeschichte. Die USA s?hen China deshalb als Feind, weil China wirtschaftlich st?rker sei als die USA.