Eine Stadt in Nordchina hat Geldpr?mien in Aussicht gestellt, um die Geburtenrate zu erh?hen und einer alternden Gesellschaft beizukommen.
Hohhot, die Hauptstadt des nordchinesischen Autonomen Gebiets Innere Mongolei, wird Paaren für ihr erstes Kind einen einmaligen Zuschuss in H?he von 10.000 Yuan (rund 1.394 US-Dollar) gew?hren, wie aus einer am Donnerstag ver?ffentlichten Verordnung hervorgeht.
Für ein zweites Kind werden jedes Jahr 10.000 Yuan gezahlt, bis das Kind fünf Jahre alt ist. Für ein drittes Kind oder mehr betr?gt der j?hrliche Zuschuss 10.000 Yuan, bis das Kind das Alter von zehn Jahren erreicht hat. Der H?chstbetrag liegt bei 100.000 Yuan, was im Vergleich zu anderen St?dten relativ viel ist.
Yang Zhong, stellvertretender Direktor der Gesundheitskommission von Hohhot, sagt, die Ma?nahme ziele auf die Erh?hung der Geburtenrate und die F?rderung des Bev?lkerungswachstums ab. ?Diese Verordnungen sind eine wirksame Ma?nahme, um die gegenw?rtige Situation der lokalen Bev?lkerungsentwicklung zu bew?ltigen“, sagt Yang.
Die Daten zeigen, dass die Bev?lkerungszahl Chinas auf dem Festland Ende 2024 1,40828 Milliarden betrug, was einem Rückgang von 1,39 Millionen im Vergleich zum Vorjahr entspricht und den dritten Rückgang in Folge seit 2021 darstellt.
Laut Daten hat Hohhot, das zwei Stunden per Zug von Beijing entfernt ist, 3,6 Millionen Einwohner. Die Geburtenrate der Stadt sei von 2019 bis 2023 gesunken, so Yang. 2023 lag die Geburtenrate bei 5,58 Geburten pro 1.000 Personen, stieg 2024 jedoch leicht an, da mehr Paare bereit waren, im Jahr des Drachen Kinder zu bekommen.
Viele Paare haben die Ma?nahme begrü?t, obwohl Experten sagen, dass das Ergebnis dieses Geburtenanreizes noch abgewartet werden muss.
Die 30-j?hrige Yang Lixin, die in einem privaten Unternehmen in Hohhot besch?ftigt ist und bereits ein fünfj?hriges Kind hat, sagt: ?Die Regelung hat uns darin best?rkt, ein zweites Kind zu bekommen. Die Zuschüsse senken die Kosten, insbesondere für die Schwangerschaft und Kinderbetreuung.“