Vor dem Hintergrund des diesj?hrigen 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der Europ?ischen Union sagte Tobias Meyer, CEO der DHL Group, dass beide Seiten als wichtige Handels- und Investitionspartner mehr M?glichkeiten h?tten, sich in verst?rkten Kooperationsaktivit?ten zu engagieren.
?Wir glauben sehr an die Vorteile des Freihandels, die den Zugang zu Technologie, medizinischen Produkten und erschwinglichen Waren erm?glichen“, sagte Meyer und fügte hinzu, dass DHL die enormen positiven Auswirkungen von Export getriebener wirtschaftlicher Entwicklung gesehen habe – auch in China. Ein solches System verlange jedoch auch, dass gro?e Exporteure ihre M?rkte ?ffnen.
Man erwarte vor diesem Hintergrund, so Meyer, dass Chinas Handel mit dem Weltmarkt, ausgenommen die USA, weiter expandieren werde.
Meyer betonte, dass China ein gro?er Markt für den privaten Konsum als auch für Industriegüter sei. Die Tiefe und die Wettbewerbsf?higkeit bei den Kosten der chinesischen Wertsch?pfungsketten machten China für viele Kunden von DHL zu einem attraktiven Standort.
?Wir sehen das Engagement für eine weitere ?ffnung positiv, vor allem im aktuellen globalen Umfeld. China und viele andere L?nder haben vom Freihandel und der ?ffnung der M?rkte stark profitiert“, so Meyer.
Mit dem Ziel, die Kommodifizierung und den Preisdruck durch Distributoren und Gro?h?ndler zu umgehen, unterstützt DHL produzierende Unternehmen dabei, ihre Produkte direkt an kleine Unternehmen und Verbraucher in China und im Ausland zu verkaufen. Dadurch k?nnen DHL-Kunden globale Vertriebs- und Produktionslieferketten effektiver aufbauen und verwalten.
So unterzeichnete das in Bonn ans?ssige Unternehmen Anfang April eine Absichtserkl?rung mit Temu, der grenzüberschreitenden E-Commerce-Plattform des chinesischen Online-Discounters PDD Holdings, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und die Partnerschaft weiter auszubauen.