Der Schweizer Pharmariese Roche hat Pl?ne angekündigt, 2,04 Milliarden Yuan (etwa 283 Millionen US-Dollar) in den Bau einer neuen Produktionsanlage für Biopharmazeutika in Shanghais Pudong New Area zu investieren und damit seine Lokalisierungsstrategie auf dem chinesischen Markt zu st?rken.
Der neue Produktionsstandort für Biologika im Zhangjiang High-Tech Park wird rund 35.300 Quadratmeter umfassen. Er ist auf die Produktion von Vabysmo spezialisiert, einem bispezifischen Antik?rper, der zur Behandlung von Augenkrankheiten zugelassen ist, und tr?gt damit der wachsenden Nachfrage nach innovativen Medikamenten in China Rechnung.
Die Anlage soll 2029 fertiggestellt werden und 2031 offiziell den Betrieb aufnehmen. Nach Angaben des Unternehmens wird diese Investition durch die Verbesserung der Lieferkette und Produktionspr?senz vor Ort die gesamte pharmazeutische Wertsch?pfungskette des Unternehmens in China st?rken.
?Unser Engagement in China bleibt unver?ndert, nicht nur heute, sondern auch in den kommenden Jahren, und dieser neue Standort markiert einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg“, sagt Vivian Bian, CEO von Roche Pharma China. ?Er stellt zudem einen Durchbruch für die Produktion von mehr innovativen Medikamenten hier in einem unserer wichtigsten M?rkte weltweit dar.“
Xu Lai, stellvertretender Leiter von Pudong, bezeichnete das Engagement des Arzneimittelherstellers für Investitionen in China als ?eine zukunftsweisende Investitionsentscheidung“. Dieser Schritt werde dazu beitragen, die Auswirkungen globaler Unsicherheiten abzumildern, die Lieferkette zu stabilisieren, Kosten zu senken und die Marktexpansion besser zu unterstützen, so Lai.
Mit Blick auf die Zukunft werde Roche weiterhin nach M?glichkeiten suchen, die Produktion von mehr innovativen Medikamenten vor Ort zu f?rdern und so die nachhaltige Entwicklung der chinesischen Biopharmaindustrie zu unterstützen, fügt Bian hinzu.
Die Investition von Roche ist das jüngste Beispiel für die wachsende Attraktivit?t Chinas als strategisches Zentrum für die weltweite Produktion und Innovation im Bereich Arzneimittel.
Tats?chlich ist Roche nicht allein. Auch andere multinationale Pharmaunternehmen verst?rken ihre Pr?senz in China und signalisieren damit Vertrauen in den sich entwickelnden Gesundheitsmarkt des Landes und seine zentrale Rolle in der globalen Lieferkette.
Im M?rz unterzeichnete der britische Pharmariese AstraZeneca eine wegweisende Vereinbarung über Investitionen in H?he von 2,5 Milliarden US-Dollar in Beijing in den n?chsten fünf Jahren.
Im Rahmen der Vereinbarung wird AstraZeneca ein globales strategisches Forschungs- und Entwicklungszentrum in Beijing einrichten, das sechste weltweit und das zweite in China nach dem Zentrum in Shanghai. Das neue Zentrum, das mit einem fortschrittlichen Labor für künstliche Intelligenz und Datenwissenschaft ausgestattet ist, wird die Arzneimittelforschung und die klinische Entwicklung im Frühstadium beschleunigen.
Ebenfalls im M?rz er?ffnete das US-Pharmaunternehmen Eli Lilly mit Lilly Gateway Labs in Beijing seine erste gemeinsame Laborplattform au?erhalb der USA.
?Chinas biopharmazeutische Innovation beschleunigt sich in beispiellosem Tempo“, sagt David A. Ricks, Vorsitzender und CEO von Eli Lilly and Company. ?Chinas Biotechnologiesektor profitiert von einem doppelten Motor: Beijings renommierte medizinische Universit?ten, die herausragende K?pfe ausbilden und Biotechnologie hervorbringen, gepaart mit einem Umfeld, das die Gründung neuer Unternehmen f?rdert.“