Blick auf die Maijishan-Grotten in Tianshui in der nordwestchinesischen Provinz Gansu am 2. November 2024. (Xinhua/Lang Bingbing)
In den Maijishan-Grotten in der nordwestchinesischen Provinz Gansu, einem der vier gro?en H?hlenkomplexe des Landes, wurde am Dienstag ein gro? angelegtes seismisches überwachungsnetz fertiggestellt, das für Grotten in China beispielgebend ist.
Das System zielt darauf ab, die Erdbebenfrühwarnf?higkeiten für das 1.600 Jahre alte UNESCO-Weltkulturerbe, das in der Vergangenheit bereits durch Erdbeben besch?digt wurde, zu verbessern und gleichzeitig ein Modell für den Schutz anderer Grotten im ganzen Land zu bieten.
Das überwachungsnetz umfasst mehr als 200 seismische Stationen in einem Umkreis von 100 Kilometern um die Grotten und sechs Stationen auf der Klippe, er?rtert Zhou Weidong, ein leitender Ingenieur bei der Gansu Earthquake Agency.
Das System erm?glicht die Echtzeitverfolgung von Erdbebenaktivit?t und Erschütterungen durch regelm??ige Datenübertragung und 3D-Modellierung und bietet wissenschaftliche Unterstützung für ma?geschneiderte antiseismische Strategien, erkl?rt die Agentur.
?Die Daten werden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Erhaltungs- und Verst?rkungsma?nahmen liefern", verdeutlicht Zhou.
Bei der t?glichen Konservierungsarbeit setzen die Ingenieure Seismometer ein, um Schwingungsmuster auf den Gehwegen und der Klippe zu analysieren. Die fortschrittliche Technologie zur Schadenserkennung hilft dabei, strukturelle Probleme millimetergenau zu identifizieren und so rechtzeitige Reparaturen zu erm?glichen.
Die Maijishan-Grotten wurden 2014 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die St?tte verfügt über 221 in einen Felsen gehauene H?hlen, die durch 1,5 km Luftstege miteinander verbunden sind, wobei der h?chste Weg über 70 Meter über den Boden reicht.