Hallo zusammen! Ich bin Sisi, eine Reiseliebhaberin! Heute ist ?Mangzhong“ bzw. ?Getreide?hrenzeit“ und damit der Beginn des Hochsommers. Begleiten Sie mich in das malerische Dorf Hongcun in der ostchinesischen Provinz Anhui und entdecken Sie den Charme dieses traditionellen chinesischen Sonnenabschnitts.
?Wenn die Samen nicht bis zur Getreide?hrenzeit gepflanzt sind, ist es sinnlos, sie überhaupt zu pflanzen.“ Dieses Sprichwort zeigt, dass die alten chinesischen Bauern die Landwirtschaft bestens verstanden. In dieser Zeit wird im Süden Chinas Reis gepflanzt, w?hrend im Norden Weizen geerntet wird. Die Menschen arbeiten hart auf den Feldern und sorgen für ein gesch?ftiges Treiben.
W?hrend dieses Zeitraums beginnt im Delta des Jangtse-Flusses die Zeit des Pflaumenregens, benannt nach den reifenden Pflaumen. In Hongcun schafft der Nieselregen eine neblige, m?rchenhafte Atmosph?re. Die wei?en W?nde und schwarzen Kacheln der Architektur im Huizhou-Stil verschmelzen wundersch?n mit den grünen Hügeln und Flüssen und bilden eine Szene, die an ein traditionelles chinesisches Gem?lde erinnert.
Mit der Getreide?hrenzeit scheidet die Blütezeit. Die Menschen verabschieden sich von der Blumengottheit, um ihre Dankbarkeit auszudrücken und sich für das n?chste Jahr blühenden Wohlstand zu wünschen. Auch an vielen anderen Orten der Welt werden Blumen verehrt. Das j?hrliche ?Rosenfest“ in Bulgarien wird mit Gesang und Tanz begangen, um die Rosenernte zu feiern. Diese gemeinsame Liebe zur Sch?nheit der Natur geht über Grenzen hinweg.
?Eine Ebene voller Nebel und dichtem Gras, Weidenflocken treiben durch die ganze Stadt, und Regen f?llt auf gelb werdende Pflaumenb?ume.“ In dieser Zeit des Flei?es und der hoffnungsvollen Ernte, dem Sonnenabschnitt Mangzhong, stellt sich die Frage: Welche Samen der Hoffnung und Tr?ume m?chtest du s?en?