China hat am Dienstag mit der Er?ffnung des weltweit ersten kommerziellen Unterwasser-Rechenzentrums in Shanghai, das von einem Offshore-Windpark angetrieben wird, einen weiteren mutigen Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen Recheninfrastruktur unternommen.
Das Projekt, das in den Küstengew?ssern Shanghais nahe der Sonderzone Lin-gang der Pilot-Freihandelszone Shanghai initiiert wurde, leistet Pionierarbeit bei der gemeinsamen Nutzung von erneuerbarer Energie und Recheninfrastruktur, um der weltweit steigenden Nachfrage nach kohlenstoffarmen L?sungen im Bereich Computing gerecht zu werden.
Der Verwaltungsausschuss der Sonderzone Lin-gang der Pilot-Freihandelszone Shanghai, die Shanghai Lingang Special Area Investment Holding Group Co., Ltd. und die Shanghai Hicloud Technology Co., Ltd. unterzeichneten am Dienstag eine trilaterale Kooperationsvereinbarung und markierten damit den offiziellen Start des Projekts.
Chen Jinshan, Leiter des Verwaltungsausschusses der Sonderzone Lin-gang der Pilot-Freihandelszone Shanghai, erkl?rte, das Lingang-Projekt stelle ein neues Modell für Unterwasser-Rechenzentren dar und strebe an, zum Ma?stab für umweltfreundliche Rechenleistung zu werden.
?Diese Kombination aus Recheninfrastruktur von neuer Qualit?t und KI-f?higen Szenarien entspricht unserem Ziel, die Position von Lin-gang als globale Drehscheibe für grenzüberschreitende Datenstr?me, KI-Computing und intelligente Konnektivit?t zu st?rken“, sagte er.
Gem?? der Vereinbarung wird Hicloud zun?chst 1,6 Milliarden Yuan (ca. 222,7 Millionen US-Dollar) in das zweiphasige Projekt investieren, das als Unterwasser-Rechenzentrum-Projekt Shanghai Lin-gang bekannt ist, um ein 24-Megawatt-Unterwasser-Datencluster zu errichten, das erneuerbare Energie, fortschrittliche Kühlung und grenzüberschreitende Datenkapazit?ten integriert, so Su Yang, Gesch?ftsführer von Hicloud.
Die Anlage, die Gruppen modularer Dateneinheiten beherbergt, werde mit Meerwasser gekühlt und mit Offshore-Windenergie betrieben, um eine nachhaltige Energienutzung und null CO?-Emissionen zu erreichen, so Su.
Die erste Phase, eine 2,3-Megawatt-Demonstrationsanlage, wurde von der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform als nationales Modell für umweltfreundliche, kohlenstoffarme Innovation ausgezeichnet und soll im September in Betrieb gehen.
In der zweiten Phase werde die Kapazit?t auf 24 Megawatt gesteigert und eine Stromverbrauchseffektivit?t von unter 1,15 – ein Benchmark für Energieeffizienz – erreicht, wobei über 90 Prozent des Stroms aus Offshore-Windparks bezogen werden, so Su.
Das natürliche Meerwasserkühlsystem des Unterwasserrechenzentrums reduziert laut Su den Energieverbrauch für die Kühlung von 40 bis 50 Prozent des Gesamtstromverbrauchs auf unter zehn Prozent, was den Gesamtenergieverbrauch im Vergleich zu landgestützten Systemen um 30 bis 40 Prozent senke.
Darüber hinaus werde die Landnutzung reduziert, was dem h?ufigen Problem knapper Landressourcen bei an Land errichteten Anlagen entgegenwirke, fügte er hinzu.