Rettungskr?fte evakuieren eine Anwohnerin in einem überfluteten Gebiet im Kreis Rongjiang in der südwestchinesischen Provinz Guizhou. 24. Juni 2025. (Foto: VCG)
Das chinesische Finanzministerium gab am Montag die Bereitstellung zus?tzlicher 140 Millionen Yuan (rund 19,5 Millionen US-Dollar) an Katastrophenhilfe für die von überschwemmungen betroffenen Provinzen Guizhou und Hunan bekannt.
Die neue Zuweisung folgt nach Angaben des Ministeriums auf eine frühere Auszahlung von 160 Millionen Yuan am 23. Juni.
Seit Mitte Juni kam es in beiden Provinzen zu starken Regenf?llen und schweren überschwemmungen. In Gebieten wie Rongjiang und Congjiang in der Autonomen Pr?fektur Qiandongnan der Miao- und Dong-Nationalit?t in der Provinz Guizhou ist die Lage besorgniserregend. Zahlreiche Einwohner mussten dort evakuiert werden und es entstanden erhebliche Sch?den.
Der Kreis Rongjiang, der als Geburtsort der Village Super League (Cun Chao) bekannt ist, erholt sich langsam von zwei schweren überschwemmungen vor weniger als einer Woche. Seit dem 24. Juni haben zwei aufeinanderfolgende überschwemmungen weite Teile des Kreises überschwemmt, wobei das Cun Chao-Stadion, das sich in einem niedrig gelegenen Stadtgebiet befindet, innerhalb von fünf Tagen zweimal überschwemmt wurde.
Die Soforthilfen werden in erster Linie Such- und Rettungsaktionen, die Umsiedlung betroffener Bewohner, vorübergehende Hilfe zum Lebensunterhalt und den Wiederaufbau besch?digter H?user unterstützen.
Die Mittel sollen den betroffenen Gebieten dabei helfen, den Alltag und die Wirtschaftst?tigkeit so schnell wie m?glich wiederherzustellen, teilte das Ministerium mit.
Da sich China derzeit in der Hochwassersaison befindet, kündigte das Finanzministerium an, mit dem Ministerium für Katastrophenschutz und anderen relevanten Abteilungen st?rker zusammenzuarbeiten, um die Entwicklungen genau zu beobachten und bei Bedarf umgehend Hilfsgelder bereitzustellen, um die Katastrophenhilfe sicherzustellen und Leben und Eigentum der Menschen zu schützen.