Der chinesische Au?enminister Wang Yi hat auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul am Donnerstag Chinas Standpunkt zur Ukraine-Krise erl?utert.
Wang sagte, die Ukraine-Krise geschehe in Europa und sei mit der ganzen Welt verbunden. Chinas Standpunkt sei klar und konsequent: Friedensgespr?che sollten unbeirrt gef?rdert werden. Zudem sollten den Konfliktparteien keine t?dlichen Waffen geliefert werden. Darüber hinaus sollten die Stoffe für milit?rische und zivile Nutzung streng kontrolliert werden, darunter Drohnen. China habe nicht nur seine internationale Verantwortung effektiv erfüllt, sondern auch mit L?ndern des Globalen Südens, wie Brasilien, gemeinsam die Gruppe der Freunde des Friedens in den Vereinten Nationen initiiert, um noch gr??ere vereinigte Kr?fte für eine Feuerpause und Beendigung des Konflikts zu sammeln. Chinas objektiver und gerechter Standpunkt finde einen umfassenden Anklang in der internationalen Gemeinschaft.
China hoffe, dass verschiedene Seiten eine konstruktive Rolle spielten und die Schlie?ung eines umfassenden, permanenten und verbindlichen Friedensabkommens f?rderten. Ein balancierter, effektiver und nachhaltiger Sicherheitsrahmen Europas solle etabliert werden, um so bald wie m?glich langfristige Stabilit?t und Sicherheit in Europa zu verwirklichen.
Zu Chinas Exportkontrolle seltener Erden erkl?rte der chinesische Au?enminister, es sei die Souver?nit?t aller L?nder und auch eine gebührende internationale Pflicht, die notwendige Kontrolle über Stoffe für milit?rische und zivile Nutzung zu üben. Chinas Politik entspreche der internationalen Konvention und diene der Wahrung von Frieden und Stabilit?t der Welt. Der Export seltener Erden sei niemals eine Frage zwischen China und Europa gewesen und solle auch keine werden.
Zum 50-j?hrigen Jubil?um der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der EU erkl?rte Wang Yi, die chinesisch-europ?ischen Beziehungen seien st?ndig auf eine h?here Ebene gebracht worden. Es sei bereits eine bilaterale umfassende strategische Partnerschaft geschlossen worden. Man solle dieses Jubil?um als Chance nutzen, um die n?chsten 50 Jahre gemeinsam mit reiferen und stabileren bilateralen Beziehungen zu beginnen.