Am Freitag hat der chinesische Au?enminister Wang Yi an der 32. Au?enministerkonferenz des ASEAN-Regionalforums in Kuala Lumpur teilgenommen und ist jeweils mit Au?enministern aus Kanada, Gro?britannien, Australien und Sri Lanka zu Gespr?chen zusammengekommen.
Beim Treffen mit seiner kanadischen Amtskollegin Anita Anand betonte Wang, dass die Beziehungen zwischen China und Kanada in den letzten Jahren H?hen und Tiefen erlebt h?tten. Es gebe keine territorialen Streitigkeiten oder geopolitischen Konflikte zwischen den beiden L?ndern. China und Kanada sollten den wichtigen Konsens, der von den Staatsoberh?uptern beider L?nder erreicht wurde, weiter umsetzen, indem sie eine objektivere und rationalere Haltung zueinander einnehmen sowie die Zusammenarbeit mit einem positiveren und offeneren Geist verst?rken.
Anand erkl?rte ihrerseits, dass Kanada seine Beziehungen zu China sehr sch?tze. Die kanadische Seite sei gewillt, den Kontakt zu China aufrechtzuerhalten und eine offene Kommunikation mit China zu führen, wobei sie eine pragmatische und konstruktive Haltung einnehme, um die Wiederherstellung des Austauschs und der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, darunter Handel, Gesundheit und Kultur, zu beschleunigen.
Beim Treffen mit dem britischen Au?enminister David Lammy erkl?rte Wang, dass sich die bilateralen Beziehungen unter der strategischen Führung der beiden Staatsoberh?upter auf dem richtigen Weg der Verbesserung und Entwicklung bef?nden.
Wang wies darauf hin, dass sich in diesem Jahr der Sieg im Zweiten Weltkrieg zum 80. Mal j?hre, und sagte, dass China und Gro?britannien als Mitgestalter der Nachkriegsordnung und st?ndige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auch gemeinsam ihre internationalen Verpflichtungen erfüllen, die Früchte des Sieges im Zweiten Weltkrieg bewahren, das Freihandelssystem aufrechterhalten sowie neue Beitr?ge zum Weltfrieden und zur Entwicklung leisten sollten.
Lammy sagte, dass die derzeitige Verbesserung und Entwicklungsdynamik der bilateralen Beziehungen positiv sei und der Austausch auf allen Ebenen immer h?ufiger stattfinde. Die britische Seite freue sich darauf, die Kommunikation mit der chinesischen Seite weiter zu verst?rken, mehr konkrete Ma?nahmen zu ergreifen sowie die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft und Handel zu f?rdern.
Beim Treffen mit der australischen Au?enministerin Penny Wong sagte Wang, China sei bereit, mit Australien zusammenzuarbeiten, um die n?chste Phase des Austauschs auf hoher Ebene vorzubereiten, die Dynamik der Verbesserung der bilateralen Beziehungen aufrechtzuerhalten und die Differenzen angemessen zu bew?ltigen. In den vergangenen drei Jahren h?tten sich die Beziehungen zwischen China und Australien stabilisiert, umgedreht und positive Ergebnisse erzielt.
Wong erkl?rte ihrerseits, dass Australien sich der Entwicklung einer positiven und pragmatischen Beziehung zu China verpflichtet fühle. Sie fügte hinzu, dass der Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Australien und China in den Bereichen Handel, Tourismus und anderen Bereichen weiterhin Fortschritte gemacht h?tten und der Personalaustausch immer aktiver geworden sei.
Sie wies darauf hin, dass Australien weiterhin fest an der Ein-China-Politik festhalte und die ?Unabh?ngigkeit Taiwans“ nicht unterstütze.
Beim Treffen mit Vijitha Herath, dem Au?enminister von Sri Lanka, sagte Wang, China und Sri Lanka seien traditionell befreundet. China sei bereit, mit der sri-lankischen Seite zusammenzuarbeiten, um die strategische Kooperationspartnerschaft zwischen China und Sri Lanka voranzutreiben, die auf aufrichtiger gegenseitiger Unterstützung und generationenübergreifender Freundschaft beruhe.
Vijitha Herath erkl?rte, sein Land messe den Beziehungen zu China gro?e Bedeutung bei und halte am Ein-China-Prinzip fest. Sri Lanka wolle mit China gemeinsam die strategische Partnerschaft weiter vertiefen.