Der chinesische Ministerpr?sident Li Qiang hat am Samstag den Baubeginn eines Wasserkraftprojekts am Unterlauf des Flusses Yarlung Zangbo bekannt gegeben.
Li, der auch Mitglied des St?ndigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, hatte an der Grundsteinlegung in der Stadt Nyingchi im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Xizang teilgenommen und dabei den Start des Projekts offiziell eingeleitet.
Das Wasserkraftprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Billionen Yuan (etwa 170 Milliarden US-Dollar) ist für das Erreichen der chinesischen Ziele zur Begrenzung des CO2-Aussto?es und zur CO2-Neutralit?t sowie für die Bew?ltigung des globalen Klimawandels von gro?er Bedeutung.
Denn durch die Nutzung der reichhaltigen Wasserkraftressourcen des Yarlung Zangbo soll das Projekt die Entwicklung von Solar- und Windenergiequellen in den umliegenden Gebieten vorantreiben und somit eine Basis für saubere Energie schaffen, die sich durch eine komplement?re Mischung aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie auszeichnet. Au?erdem soll das Projekt den Lebensstandard und Wohlstand der lokalen Bev?lkerung in Xizang weiter verbessern.