Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums hat sich am Mittwoch zur Entscheidung über Gegenma?nahmen gegen zwei EU-Finanzinstitute ge?u?ert.
Der Sprecher erkl?rte, die EU habe kürzlich trotz Chinas ernsthafter Bedenken unter dem Vorwand der Russland-Krise hartn?ckig zwei chinesische Finanzinstitute in die Sanktionsliste aufgenommen, die ab dem 9. August in Kraft treten sollten. Dies verletze schwer das V?lkerrecht und die Grundprinzipien der internationalen Beziehungen, schade den Rechten und Interessen chinesischer Unternehmen erheblich und habe negative Auswirkungen auf die chinesisch-europ?ischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sowie die Finanzkooperation. China lehne dies entschieden ab.
Die EU müsse die langfristigen Kooperationsbeziehungen mit China und seinen Mitgliedstaaten in Wirtschaft, Handel und Finanzen achten, ihre fehlerhafte Vorgehensweise korrigieren und die Sch?digung chinesischer Interessen sowie die Sabotage der chinesisch-europ?ischen Kooperation einstellen, so der Sprecher weiter.
Nach Genehmigung durch den staatlichen Arbeitskoordinierungsmechanismus gegen ausl?ndische Sanktionen hat das chinesische Handelsministerium Gegenma?nahmen gegen die beiden EU-Finanzinstitute beschlossen. Die Entscheidung trat am Mittwoch in Kraft.
Demnach werden die litauischen Banken UAB Urbo Bankas und AB Mano Bankas in die chinesische Liste der Gegenma?nahmen aufgenommen. Zu den Sanktionen geh?rt, dass chinesischen Organisationen und Privatpersonen jeglicher Handel und jede Form der Zusammenarbeit mit diesen EU-Finanzinstituten untersagt wird.