Die chinesische Raumstation hat eine Reihe von weltraumbiologischen Experimenten abgeschlossen, die mit dem Frachtraumschiff Tianzhou 9 vor gut einem Monat begonnen hatten. Sie sollen als Grundlage für weitere wissenschaftliche Untersuchungen dienen.
Nach dem Andocken von Tianzhou 9 installierten die Astronauten spezielle Zelleinheiten in biotechnologischen Versuchsanlagen. Mithilfe von Fernsteuerung vom Boden wurden unter anderem automatische Kultivierungen, Mikroskopaufnahmen und die Fixierung von Proben durchgeführt. Die Besatzung entnahm zudem eigene Proben und lagerte sie im Orbit ein. Alle geplanten Ziele der Experimente wurden erreicht.
Die Bedingungen der Mikrogravitation erm?glichen dabei neue Einblicke in biologische Prozesse und liefern Anregungen für die Entwicklung von Medikamenten, etwa gegen Erkrankungen des Gehirns.
Seit Beginn dieses Jahres wurden im Rahmen des Anwendungssystems der chinesischen Raumstation bereits 58 wissenschaftliche und technologische Projekte in der Umlaufbahn realisiert. Dabei konnten mehrere bedeutende Fortschritte erzielt werden.